Geldmangel oder Goldmangel?
Alle Bürger, Sparer, Anleger, die sich monentan darüber ärgern, wie die Milliarden verschleudert werden, dürfen gelassen bleiben. Das große Geldspiel Monopoly lehrt uns, dass am Ende nicht derjenige gewinnt, der am Anfang mit dem meisten Geld um sich wirft, sondern derjenige, der nicht bankrott geht.
Den Bankrott kann man vermeiden, wenn man die Spielregeln kennt. Der Schlüssel für die Gewinner-Strategie in der Schlussphase des Monopoly-Spiels liegt im Häusermangel. Geldmangel kann nicht herbeigeführt werden, da die Bank im Spiel wie im echten Leben immer wieder Geld herstellen kann – notfalls mit selbstgeschriebenen Zetteln.
Das Angebot an greifbaren Werten wie Hotels und Häusern ist begrenzt und wenn es keine Gebäude mehr zu verkaufen gibt, müssen die kaufwilligen Spieler warten, bis ein anderer Mitspieler freiwillig oder gezwungenermaßen seine Häuser an die Bank zurückgibt bzw. an den meistbietenden verkauft.
Wenn alle Häuser vergeben sind und ein Mitspieler mit vielen Häusern diese nicht aus der Hand gibt, sind die noch vorhandenen Hotels wertlos. Wenn einem anderen Spieler die vier Häuser auf seinem Grundstück fehlen, kann er nicht in ein Hotel umwandeln, ganz gleich wieviel Papiergeld er besitzt. Und das Papiergeld nützt nichts mehr, wenn man dafür keine echten Werte kaufen kann.
Auch wenn es nicht möglich ist, alle Häuser in seinen Besitz zu bekommen, so bedeutet jeder Hauskauf ein Reduzieren der Bestände und somit ein Stück mehr Kontrolle über den Markt. Dann können die anderen Mit- oder Gegenspieler das volle Potential ihrer Gelder nicht ausschöpfen.
Ähnlich ist es auch mit den Vermögenswerten im wirklichen Leben. Wie im Monopoly-Spiel überlebt nicht derjenige, der in der Startphase das meiste Geld hat, sondern wer in der Schlussphase die richtigen Werte besitzt.
Gold und Silber waren über Jahrtausende anerkannte Zahlungsmittel und sichere Wertspeicher. Die Zeit und Welt, in der wir heute leben, ist nicht geprägt von Geldmangel, sondern von Knappheit der echten Werte Gold und Silber.
Die letzten Wochen haben wieder einmal gezeigt, wie schnell es gehen kann, dass die Gold- und Silberregale leer sind. Deshalb am besten jetzt Gold kaufen und Silber kaufen.
© Hubert Roos, SilviOr GmbH