Archiv für Januar 2010
Kaufkurse für “Transformationswährung”
Gold legt zur Zeit eine Verschnaufpause ein. Der fulminante Kursanstieg vom September letzten Jahres bis Januar 2010 war maßgeblich getragen von physischen Käufen, vor allem von Großeinkäufen einiger Notenbanken.
Diese Tatsache bestätigt, was bestimmte Kreise seit Jahrzehnten zu leugnen suchen: Gold ist GELD und kein “barbarisches Relikt”. Vor allem die Indische Notenbank war es, die für Aufsehen mit ihren Goldkäufen sorgte, aber auch die Chinesen und Russen sind eifrige Goldinvestoren, die möglichst viel von ihren Devisenreserven, die sie sich durch harte Arbeit erwirtschaftet haben, in Sicherheit bringen wollen.
Gold ist nicht mehr nur ein Schutz vor Inflation. In den weiterhin drohenden Turbulenzen in der Devisenwelt und der immer größer werdenden Wahrscheinlichkeit einer Neuordnung des globalen Finanzwesens innerhalb der nächsten Jahre, sind Gold und Silber “Transformationswährungen”.
Eine Transformationswährung wird gebraucht, wenn die bisherigen Systeme beginnen, sich aufzulösen. Niemand weiß, ob es nach dem Dollar eine neue Leitwährung oder einen Währungskorb geben wird. Oder ob Gold ohnehin in irgeneinder Form wieder eine offizielle Währungsfunktion bekommt.
So macht es Sinn, jetzt Kapital in die Edelmetalle Gold und Silber umzuschichten, bis sich die Kontouren einer konkreten Lösung abzeichnen. Die jüngsten Kursrückgänge bieten hierzu eine sehr gute Gelegenheit.
© Hubert Roos, SilviOr GmbH
Agenda 2010: Ihre private Währungsreserve
Ende gut alles gut – Hauptsache der DAX hat Ende des vergangenen Jahres 6000 Punkte erreicht, da kann es doch nur noch besser werden. Das ist die Botschaft, die den Menschen in unserem Land vermittelt wird.
Dennoch sind wir der Meinung, dass sich schon in wenigen Monaten die weltweite Krise wieder in das Bewusstsein der Menschen drängen wird. Dann wird offensichtlich, dass die bisherigen Konjunkturprogramme ohne Aufschwungswirkung verpufft sind. Für neue Maßnahmen wird es dann keine Spielräume mehr geben. Die Staatsfinanzen sind in einem desolaten Zustand, der keine weiteren Möglichkeiten bietet.
Die Regierungen hatten nicht den Mut, die Banken den Preis für ihr Fehlverhalten und ihre Geschäftspraktiken zahlen zu lassen. Nun müssen Privatanleger, die arbeitenden Bürger und die Rentner die Zeche zahlen. 2010 wir das Jahr, in dem die Steuern rauf und die Sozialleistungen runter gehen.
2010 wird auch das Jahr, in dem das Kapital aus Sorge um die Sicherheit der Ersparnisse aus festverzinslichen Anlagen, Lebens- und Rentenversicherungen abwandert und in Gold und Silber flüchtet. Die Zentralbanken der Welt werden – auch wenn sie es nicht oder nur ungerne eingestehen – verstärkt Währungsreserven in Gold aufbauen, um Ersatz zu schaffen für die an Wert verlierenden Staatsanleihen. Das mag vor allem die US-Zentralbank zu verhindern suchen, allerdings ohne Erfolg.
Die Zentralbanken der EU-Mitgliedstaaten und der EZB besitzen bereits deutlich mehr Goldreserven als die USA. Dabei ist zu bedenken, dass das Volumen, welches die USA angibt (ca. 8.100 Tonnen) seit mehr als vierzig Jahren nicht mehr von unabhängiger Seite geprüft wurde. Experten gehen davon aus, dass mehr als 50% des US-Goldes gar nicht mehr vorhanden sind (s. “Gold-Boom”, Kap. 14 “Goldverschwörung – Ja oder nein?”).
Wenn im Jahr 2010 die Staatsanleihenblase explodiert, wird Gold wieder die wichtigste Währungsreserve der Zentralbanken werden. Hoffentlich haben Sie liebe Leser rechtzeitig und in ausreichendem Maße edle Metalle gekauft. Wenn nicht, dann ist es schade um Ihre Ersparnisse und Ihr Vermögen.
Machen Sie deshalb jetzt Gold und Silber zu Ihrer privaten Währungsreserve: Gold kaufen, Goldbarren kaufen, Silber kaufen, Silbermünzen kaufen – z. B. 1-kg-Silbermünzen Lunar Tiger oder Kookaburra 1kg.
© Hubert Roos, SilviOr GmbH