Archiv für Dezember 2009

2010: Garagentor oder Gold?

An Weihnachten traf ich mich mit einem alten Freund aus Kindergarten- und Schultagen. Er arbeitet in der Baumarktbranche und berichtete mir, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise seltsame Blüten treibt. In den letzten Wochen und Monaten ist der Verkauf von Garagentoren sprunghaft in die Höhe geschnellt. Gefragt sind Tore aller Art und Ausführung: Sektionaltore, Rolltore, Schwingtore, Tore mit Handbetrieb und komfortable Tore mit Fernbedienung.

Wenn die LKW-Fahrer des Baumarktes die Tore bei den Kunden anliefern, stellen sie sehr oft mit Verwunderung fest, dass an deren Garagen keine alten, ausgeleierten Tore hängen, sondern dass voll funktionsfähige, bisweilen sogar sehr gut erhaltene Tore montiert sind. Auf die Frage, wo die neuen Garagentore  abgestellt und montiert werden sollen, kommt in der Regel die Antwort: da wo jetzt das “alte” Tor ist.

Wenn sich dann der eine oder andere Baumarktfahrer die Frage nicht verkneifen kann, weshalb die Kunden ein an und für sich noch gutes und funktionsfähiges Tor zum Alteisen geben, kommt sinngemäß als Antwort: Naja, das Tor wäre zwar noch ganz in Ordnung, aber nachdem unser Geld ja sowieso immer weniger Wert wird, macht es doch Sinn, sich etwas handfestes  zu kaufen, bevor man nichts mehr dafür bekommt. Und so ein Gragentor ist in jedem Fall etwas handfestes. Da muss man den Leuten absolut recht geben.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Menschen, die sich noch nicht mit Gold und Silber beschäftigt haben, auf so praktische Ideen kommen. Vielleicht haben sie aber auch noch das Glück, dass ihnen Menschen begegnen, die sie auf andere Möglichkeiten der handfesten Geldanlage aufmerksam machen – zum Beispiel  Gold kaufen und Silber kaufen.

In jedem Fall kann man mit  Goldbarren, Swiss Gold Ounce oder  1-kg-Kookaburra-Silbermünzen langfristig und über das Jahr 2010 hinaus an Wertsteigerungen von Gold und Silber teilhaben, während auch das schönste und neueste Garagentor mit der Zeit weniger wert wird.

Wir wünschen Ihnen ein gutes, schönes und erfolgreiches neues Jahr 2010.

© Hubert Roos,  SilviOr GmbH

Artikel als PDF herunterladen

Die “Glücksritter”

Am letzten Wochenende ist eine Kollegin umgezogen. Wie allgemein üblich, verlangte der neue Vermieter eine Kaution. Unsere Kollegin bot dem Vermieter an, ihm anstatt der Einzahlung auf ein Sparkonto einen Goldbarren im gleichen Gegenwert zu überlassen.

Da der Vermieter bisher noch keine Erfahrung im Umgang mit Gold hatte, ging er zur Informationasbeschaffung zu der Bank seines Vertrauens, um sich Rat einzuholen. Er teilte seinem Betreuer mit, dass er die Möglichkeit hätte, als Kaution Gold statt Geld zu bekommen. Der gute Rat seines Bankiers war: “Lassen Sie die Finger weg vom Gold, das ist nur etwas für Glücksritter”.

Angesichts des Kursrückgangs der Edelmetalle in den letzten Tagen mag die Reaktion eines Bankberates verständlich erscheinen. Am Freitag 4. Dezember war bekannt geworden, dass die US- Arbeitslosenquote von 10,2 auf 10 Prozent zurück ging. Investoren halten es nun für möglich, dass die Notenbanken – die Federal Reserve eingeschlossen – früher als bisher angenommen – die Politik des billigen Geldes beenden und den Leitzins erhöhen – das sei schlecht für Gold.

Am Dienstag, 8. Dezember erschüttert die Angst vor der Griechenland-Pleite die Märkte. Griechische Aktien und Anleihen brechen ein. Auch Dax und Euro geben nach. Gold und Silber werden mit nach unten gezogen – Wasser auf die Mühlen derer, die Goldkäufer als Glücksritter bezeichnen.

In Wahrheit hat sich nichts geändert. Die Situation heute ist nicht besser als vor einer Woche, einem Monat, einem Jahr. Wir stehen immer noch am Anfang einer historischen Entwicklung. Wir erleben Finanzgeschichte, wie sie keine Generation zuvor erlebt hat. Wir befinden uns am Anfang einer historischen Flucht aus dem Papier in Sachwerte. Die Flucht aus dem Papier ins Gold und Silber hat begonnen. Es kommt immer mehr zu einer massiven Änderung der globalen Investmenteinstellung.

Ich glaube, irgendwie hat der gute Bankier des Vermieters schon recht, auch wenn er es anders meint. Diejenigen, die Gold besitzen, sind wirklich “Glücksritter”. Sie entscheiden sich für das Glück und nicht für das Pech, das diejenigen haben werden, die kein Gold und Silber besitzen. Das merken die Bankiers spätestens dann, wenn keiner mehr ihre Sparbüchli will und die

Guthaben darauf “like ice in the sunshine” dahinschmelzen.

Preisrückgänge bei Gold und Silber, wie wir sie gerade erleben, sind Geschenke an Anleger, die dem Glück entgegen reiten. Sie tauschen dann Papier gegen Geld. Ein besonderes “Tauschobjekt” ist die Swiss Gold Ounce, ein Investment Goldbarren in Münzform mit Feinheit 999,9. Diese “Münze” ohne Nennwert ist ein attraktives Investmentprodukt, wiegt 31,1 Gramm und trägt auf der Vorderseite das “Matterhorn”, auf der Rückseite das “Schweizer Kreuz”.

© Hubert Roos, SilviOr GmbH

Artikel als PDF herunterladen


SEO Powered by Platinum SEO from Techblissonline