Archiv für Oktober 2009
Wertlager-Besichtigung
Nach rund siebenmonatiger Bauzeit ist das neue Firmendomizil von VIA MAT International, unserem Partner für das SilviOr-Wertlager, fertiggestellt und der Umzug von den alten in die neuen Räumlichkeiten findet in wenigen Wochen statt.
Bevor das neue Gebäude in Frankfurt/Main mit Goldbarren, Goldmünzen, Silberbarren und Silbermünzen bestückt wird und dann aus Sicherheitsgründen nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich ist, bietet VIA MAT International den Kunden von SilviOr die Gelegenheit zur Besichtigung.
Am Dienstag, den 17. November 2009 haben Sie zwischen 15.00 und 19.00 Uhr die Gelegenheit, sich das neue Domizil unseres Geschäftspartners in Frankfurt und den Ort, an dem wir für unsere Kunden Edelmetalle verwahren, anzusehen.
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns die Räume zu besichtigen und werden für Sie einen kleinen Imbiss vorbereiten. Bitte geben Sie uns Nachricht, wenn Sie teilnehmen möchten, damit wir entsprechend planen und Ihnen eine Wegbeschreibung zusenden können. Anmeldung unter: info@silvior.de
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Hubert Roos
Geschäftsführer SilviOr GmbH
P.S.: Wenn Sie bei SilviOr Edelmetalle kaufen – ganz gleich ob Goldbarren, Silberbarren, Kookaburra Münzen oder andere Silbermünzen – können Sie diese ausliefern oder einlagern lassen. Ihr eingelagertes Gold und Silber können Sie jederzeit nach Voranmeldung über SilviOr bei VIA MAT International besichtigen.
Lust auf Risiko?
In vielen Artikeln und Interviews mit Experten findet sich die Erklärung, dass zur Zeit „Lust auf Risiko“ die Märkte treibe. Hinter diesem Geschwätz soll versteckt werden, dass die Experten die wahre Begründung für die Marktbewegungen nicht wissen oder nicht öffentlich machen wollen.
Beispiel Devisenmärkte: Wer sich zur Behauptung versteigt, gefährdete Währungen wären Euro und Yen, während der Dollar risikofrei wäre, der möchte die Menschen für dumm verkaufen. Der Dollar verliert im Verhältnis zu den anderen großen Währungen seit Jahren kontinuierlich an Wert.
Beispiel Aktien: Die Aktienkurse bilden sich weiter aufgrund von sehr geringen Handelsvolumina, was zeigt, dass die Hausse künstlich erzeugt ist. Kaum ein Privatanleger hat von den “sensationellen” Kurssteigerungen der letzten Monate profitiert.
Beispiel Immobilien: Das Angebot an Büroraum, Ladenflächen, Einkaufszentren und Hotels übersteigt die Nachfrage wesentlich. Investitionen in Gewerbeimmobilien werden nur noch bei wenigen Objekten rentabel sein. Bei Wohnimmobilien drohen Mietausfälle oder Einkommensverluste durch Arbeitslosigkeit.
Wer keine Lust auf Risiko hat, sollte jetzt Edelmetalle kaufen.
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis beim Kauf von Gold erhalten Sie bei Goldbarren. Ein Goldbarren ist im Vergleich zu einer Goldmünze günstiger, weil der aufwändige Prägevorgang entfällt.
Bei Silber empfehlen wir Silbermünzen als ideale Anlageform. Zwar sind Münzen aufwändiger in der Herstellung als Barren, aber aufgrund des deutlich niedrigeren Mehrwertsteuersatzes (Silbermünzen 7%, Silberbarren 19%) lohnt es sich, Silbermünzen zu kaufen. Übrigens, wenn Sie Silber kaufen, sparen Sie bei den 1-kg-Silbermünzen 6% bis 10% im Vergleich zu 1-Unzen-Silbermünzen.
© Hubert Roos, SilviOr GmbH
Dummheit oder Volksverdummung?
Als am 6. Oktober 2009 der Goldpreis ein neues Rekordhoch erreichte, wurde dies mit Gerüchten über eine Ablösung des Dollars als Ölwährung begründet. Das einzige, was cleveren Bankern dazu einfiel war: “Solch eine Geschichte ‘riecht’ stark nach Verschwörungstheorie und ist daher mit großer Vorsicht zu genießen. Jedoch passt sie gut zum Zeitgeist”. Die cleveren Banker waren Analysten der Commerzbank.
Es gibt Banker und “Experten”, die heute erklären, die Krise läge hinter uns, obwohl sie unfähig waren, sie vorherzusagen. Das ist einfach nur lächerlich. Aber wenn man als Chef-Volkswirt Europa einer anderen sehr großen deutschen Bank soweit geht zu sagen, dass „die Rezession wohl nicht so schlimm ausfallen wird“, während die Arbeitslosigkeit in Deutschland dabei ist, einen historisch einmaligen Anstieg zu verzeichnen, dann muß man sich ernsthaft fragen, ob es sich dabei um Dummheit oder Volksverdummung handelt.
Andererseits – wenn man sich in Erinnerung ruft, dass Josef Ackermann im März 2008 so verzweifelt war, dass er nicht mehr an die Selbstheilungskraft der Märkte glaubte (s. Financial Times vom 19. 3. 2008), war es um so erstaunlicher, dass für die Deutsche Bank schon im Mai 2008 die Finanzkrise wieder zu Ende war. In Wirklichkeit verlieh einige Monate später die Pleite von Lehman Brothers dem Ganzen eine neue Dimension. Da muss man sich fragen, wofür die Banken eigentlich ihren Analysten ein Gehalt bezahlen und was sich die Vorstände und Top-Manager morgens für Pillen einwerfen.
So verwundert es auch nicht, wenn Nicht-Banker zu völlig anderen Einschätzungen gelangen. Hedge-Fonds-Legende George Soros hat das amerikanische Bankensystem als “quasi bankrott” bezeichnet. In einem Vortrag Anfang Oktober 2009 sagte er: “Der Crash aus dem Jahr 2008 ist in den Köpfen vieler Menschen zu einem schlechten Traum geworden. Sie vergessen ihn einfach und gehen zum Alltag über”. Die Politiker helfen ihnen dabei mit Baldrian-Duschen und Steuersenkungs-Versprechen. Das nüchterne Erwachen kommt dann halt ein wenig später.
Der neue Rekord beim Goldpreis hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun, sondern mit schlechten Banken und schlechtem Geld.
Deshalb: Goldbarren kaufen (ein Goldbarren ist i.d.R. günstiger als eine Goldmünze, weil der aufwändige Prägevorgang entfällt) und Silbermünzen kaufen (am besten die guten Kookaburra Münzen im 1-kg-Format; Silberbarren haben 19% Mehrwertsteuer).
© Hubert Roos, SilviOr GmbH