Archiv für September 2009

Kein Trick bleibt ungenutzt

Mit dem Ende des Sommers 2009 ist die Chance für einen kontrollierten und geordneten Übergang der bisherigen Weltordnung zu einer neuen vergeben. Dass die großen Weltregionen sich von der US-Wirtschaft abkoppeln und von der US-Dominanz emanzipieren, wird nun auch an konkreten Tatsachen ablesbar. Der US-Dollar ist dabei, seine Stellung als globale Reservewährung  zu verlieren. Man kann mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass in Kürze 1.000 Milliarden neuer Dollar gedruckt werden. Das wird im Wert des Dollars und in den Volkswirtschaften, die eng an die US-Wirtschaft gekoppelt sind, deutliche Spuren hinterlassen.

Es wird auf den Aufschwung gehofft! Aber der so heiß ersehnte und rettende Aufschwung bleibt aus. Schon ab Ende September, wenn die Wahlen zum Bundestag vorbei sein werden, wird man in Deutschland erleben müssen, wie weitreichende Kurzarbeit in massiven Kündigungswellen münden wird.

Von Peking nach Paris, über Washington, Berlin, Tokio oder London bleibt keine Maßnahme und kein Trick ungenutzt, um die harte Wirklichkeit aus dem Wahrnehmungsfeld der öffentlichen Meinung heraus zu halten.

Asien und Europa werden  von einer Welle der steigenden Arbeitslosigkeit erfasst, auch wenn die Regierungen diese Tatsache vor den Menschen geheimhalten möchten und die Statistiken entsprechend manipulieren. Arbeitslose werden aus verschiedensten und kreativsten Gründen als nicht arbeitssuchend aus den Zahlen herausgerechnet, junge Arbeitslose in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen oder Praktika geparkt oder kurzfristig für gemeinnützige Arbeiten eingesetzt, unabwendbare Kündigungen werden mit Kurzarbeitsmodellen hinaus geschoben, insolvente Fabriken und Unternehmen mit staatlichen Subventionen am Leben erhalten.

Jeden Monat verlieren beinahe eine Million Amerikaner ihre Arbeit, bleiben unterbeschäftigt oder geben schlichtweg auf, weiterhin nach Arbeit zu suchen. Das alles kann man aus einer monatlich erscheinenden zweiten Statistik zum Arbeitsmarkt ablesen, bei denen die Daten nicht bei den Unternehmen, sondern bei den Privathaushalten erhoben werden. Diese Statistik verschweigen die Medien jedoch sehr gerne. Wenn man die Berechnungsmethode für die Arbeitslosenquote zu Grunde legen würde, wie sie bis in die neunziger Jahre angewandt wurde und die ein realistischer Bild der Lage zeichnen dürfte, würde die Arbeitslosigkeit heute bei 18% der aktiven Bevölkerung liegen !!

Es gibt im übrigen noch ein interessantes Detail bei der Erstellung der Arbeitslosenstatistik, auf die die Medien sich immer beziehen. Darin werden nicht die Beschäftigten gezählt, sondern die Arbeitsverhältnisse. Wenn also ein Arbeitnehmer mehrere Jobs hat, wird er mehrfach gezählt. Mit der Krise und dem Anstieg der Menschen, die  zum Überleben mehrere Jobs annehmen müssen, verfälscht eine solche Zählweise immer mehr das Bild von der realen Situation auf dem Arbeitsmarkt. Das US-Statistikamt stört sich aber nicht daran, und auch die Medien bevorzugen diese Statistik.

Die Geschwindigkeit, mit der die Weltwirtschaft auf den Absturz zurast, hat sich in den letzten Monaten verlangsamt, was  von den hinlänglich bekannten Experten und den Medien als „gute Nachrichten vom Licht am Ende des Tunnels“ ausgeschlachtet wird. Aber dieses Bremsen auf dem Weg zum Abgrund wurde mit einem unglaublichen Aufwand öffentlicher Gelder während der letzten zwölf Monate bezahlt. Und dieses Geld verseucht und verdirbt sämtliche Ersparnisse, die sich Menschen in jahrzehntelanger Arbeit verdient haben.

Auch der Trick, immer nur von Prozenten zu reden, ist Teil der Strategie zur Vernebelung der Sinne. Natürlich konnten Banken relativ einfach Kurssprünge von 200%, 300% oder gar 500% machen, da ihr Wert zuvor auf beinahe Null gesunken war. Wenn man sich die Kurse von Citi oder Royal Bank of Scotland anschaut, wird die Manipulation offensichtlich. Wer bei einem Kurs von 1 einen Kursgewinn von 500% verzeichnen kann, hat 5. Wer die Aktie vor zwei Jahren für 45 gekauft hat, macht immer noch einen Verlust von 40. Natürlich müsste jeder wissen, dass ein Verlust von mehr als 100% nicht möglich ist, Gewinnprozentzahlen aber nach oben offen sind. Das heißt natürlich, dass Verlustprozentzahlen viel mehr schmerzen als gleiche Gewinnprozentzahlen Freude machen.

Dennoch fallen viele auf solche Prozentzahlenspielchen herein und lassen sich einen Aufschwung einreden, der nur eine Verlangsamung der Rezession ist. Wer jedoch erleben musste, was es bedeutet, 50, 60 oder gar 90% seines Anlagevermögens zu verlieren, der ist in Zukunft gegen solche Manipulationsversuche gewappnet. Wer Edelmetalle gekauft hat, kann noch nicht von Kursgewinnen von 500 Prozent schwärmen – muss aber auch keine schmerzlichen Verluste beklagen. Auf die Zeit der großen Kursgewinne können sich alle Gold- und Silberinvestoren freuen – wenn ihre Kookaburra Münzen und Goldbarren im Wertlager oder zuhause sich im Wert verdoppeln oder vervielfachen.

©  Hubert Roos, Silvior GmbH

Putin setzt auf Gold, China auf Silber

In seiner jüngsten Einschätzung teilt der renommierte Gold-Analyst Jeff Nichols mit, dass bei Gold ein Wendepunkt erreicht ist: Notenbanken weltweit werden von Netto-Verkäufern zu Netto-Käufern, d.h. ihre Zukäufe an Gold übertreffen die getätigten Verkäufe. Dies ist um so bemerkenswerter, als eben diese Institutionen jahrzehntelang immer nur als Verkäufer am Markt aufgetreten sind.

Insbesondere Russland und China spielen hier eine Schlüsselrolle, da sie als Länder mit sehr hohen Devisenreserven einen sehr kleinen Anteil an Goldreserven besitzen. China hat nur ca. 1,5% und Russland rund 2% in Gold angelegt. Selbst wenn diese beiden Länder kein Gold aus dem Ausland beziehen, sondern “nur” das im eigenen Land geförderte Gold für sich behalten, welches andernfalls auf den internationalen Markt kommen würde, so hat dies eine deutlich veränderte Angebots- und Nachfragesituation auf dem Weltmarkt zur Folge.

Unlängst erklärte der Russische Premierminister Putin öffentlich, sein Land würde künftig 10% seiner Reserven anstatt bisher 2% in Gold anlegen: eine Verfünffachung, die – neben den Aktivitäten Chinas, das innerhalb der letzten 6 Jahre seine Goldreserven bereits verfünffacht hat -mit größter Sicherheit den Goldpreis positiv beeinfussen wird.  Lesen Sie den ausführlichen Bericht unter:http://www.mineweb.net/mineweb/view/mineweb/en/page33?oid=88296&sn=Detail

Der Silbermarkt steht möglicherweise vor einer bis vor kurzem noch nicht vorstellbaren Situation. Ende Juli 2009 verkündete China, es würde seinen Bürgern den Erwerb von Silber ermöglichen und die Regierung empfahl,  3 bis 5%  der Ersparnisse in Edelmetallen anzulegen. Nähere Infos hierzu unter http://news.silverseek.com/SilverSeek/1249958982.php

Können Sie sich vorstellen, was es für den Silbermarkt bedeuten würde, wenn nur 10% der  400 Millionen Haushalte in China ein halbes Kilogramm Silber pro Jahr kaufen würde?

Das wären 40 Millionen Haushalte mit je ca. 16 Unzen Silber - macht 640.000.000 Unzen Silber pro Jahr, was beinahe eine komplette Welt-Jahresproduktion an neuem Silber ist.

Wenn Bunker Hunt und einige arabische Ölscheichs im Jahr 1979 in der Lage waren, Silber bis auf 50$ pro Unze zu treiben (Lesen Sie hierzu in “Big Silver” Kapitel 1 “Das Tafelsilber”), was glauben Sie, wozu die Chinesen erst in der Lage sind? 50, 100 oder 500 Dollar??

Deshalb: Goldbarren kaufen  (ein Goldbarren ist i.d.R. günstiger als eine Goldmünze, weil der aufwändige Prägevorgang entfällt) und Silbermünzen kaufen (am besten die guten Kookaburra Münzen im 1-kg-Format; Silberbarren haben 19%  Mehrwertsteuer).

©  Hubert Roos, SilviOr GmbH

Goldverbot ??

Aus aktuellem Anlass  – wegen gehäufter Anfragen von Kunden und Interessenten, die in letzter Zeit auf einschlägigen Internetseiten diverse Artikel über das Thema “Goldverbot” gelesen haben und verunsichert sind – möchte ich ein kurzes Statement hierzu abgeben, indem ich auf die Ausführungen von Gerhard Kastner auf dessen Internetseite www.das-bewegt-die-welt.de  verweise.

Kastner:

“Ein Goldverbot und das ganze sinnlose, dumme und oberflächliche Gefasel darüber können Sie völlig vergessen und in die Tonne treten, denn es sitzen nun genau die Leute auf dem Gold, die in Wirklichkeit bestimmen was los ist und abgeht und eben die werden niemals zulassen, daß es sowas geben wird.

Außerdem können Sie doch so ein Verbot in einer so globalisierten Welt garnicht flächendeckend überwachen und durchsetzen.

Ein Verweis auf Goldverbote in früheren Zeiten ist also der größte Schrott und Unfug – die Welt und die aktuellen Goldhalter sind doch ganz andere.

Es ist wirklich unglaublich, wie man die Leute mit dem Wort “Goldverbot” verrückt machen und verunsichern kann, wenn man nur den ältesten und letzten Mist aus den Mottenkisten holt.”

Das sind klare Worte und mehr gibt es aus unserer Sicht hierzu nicht zu vermelden. Höchstens das noch: Wer trotzdem Angst vor einem Goldverbot hat, soll Silbermünzen kaufen (Silberbarren haben 19%  Mehrwertsteuer) – am besten die Kookaburra Münzen im Kiloformat.  SilviOr hat immer gute Preise.

Hubert Roos,   SilviOr GmbH

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